Wer hofft, dank KI perfekte Kommasetzung in den eigenen Texten zu erreichen, erhofft sich aktuell noch zu viel. So die Ergebnisse der Studie, die Stark in ihrem Beitrag der neusten Ausgabe der Linguistischen Berichte vorstellt: KI macht zwar Fehler an anderen Stellen als der Mensch, jedoch nicht weniger. Auch der Beitrag von Lemke, Böhnert & Voß fasst die Kommasetzung ins Auge, hier in einem Vergleich von getippten und handschriftlich verfassten Texten. Unabhängig der Verfassungsmethode finden sie dabei auch einen Zusammenhang zwischen der Qualität der Kommasetzung und der Rechtschreibung eines Verfassers. Mit Rechtschreibung beschäftigt sich ebenfalls der Beitrag von Yu, der die Funktion des Dehnungs-h im Deutschen als graphotaktischer Marker unter die Lupe nimmt.
Abgerundet wird das Heft von einer Rezension von Łukasz Jędrzejowski.