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Les céréales

Analyse d’une gestion au Protodynastique et sous l’Ancien Empire


Studien zur altägyptischen Kultur (SAK), Beihefte 17. 2016. XII, 501 Seiten. (Im Abo 198,00 Euro)
978-3-87548-738-1. Gebunden
EUR 226,00


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Diese Monografie untersucht die Getreidewirtschaft in Ägypten während der Frühzeit (3150–2700 v. Chr.) und des Alten Reiches (2700–2150 v. Chr.). Ein umfangreicher Katalog führt Belege zur Verwaltung, Beamtentitel, Getreidenamen und den Wortschatz der Bezahlung und des Handels auf und bildet die Grundlage für diese Untersuchung.
Aufgrund der in den verfügbaren Quellen enthaltenen Informationen, stellt die Analyse verschiedener staatlicher Institutionen und Einrichtungen mit ihren Beamten den Hauptteil der Abhandlung dar. So werden die Verwaltungen Snw.t, pr-Sno und pr-Hr (yw)-wDb(.w), in der Regel als Getreidespeicher, als Ort der Umverteilung und Zentrum der Weiterverteilung identifiziert, untersucht. Eine genaue Prüfung des Personals und der Texte gibt Aufschluss über die Arbeitsweise der damaligen ägyptischen Wirtschaft und hilft, den Zuständigkeitsbereich der einzelnen Verwaltungen und Beamten abzugrenzen. Darüber hinaus eröffnet dieser Band die Möglichkeit, die Entwicklung der staatlichen Wirtschaftspolitik sowie deren Auswirkungen auf das ägyptische Herrschaftsgebiet hinsichtlich der territorialen Verwaltung und der sozialen Zusammensetzung nachzuvollziehen.
Zudem widmet sich der Band den Beamten, die ohne Beziehung zu einer bestimmten staatlichen Verwaltung das Getreide verwalten. Es zeigt sich, dass einige von ihnen nur auf lokaler Ebene tätig waren und andere die Getreideressourcen für den Staat überwachten. Ein Kapitel beschäftigt sich insbesondere mit Fragen der Bezahlung und des Handels und konzentriert sich dabei auf die Begriffe jSW, Db3 (w) und SHTp. Ziel ist es, die Bedeutungsnuancen dieser Wörter zu verdeutlichen und die Getreidebezeichnungen in diesen Zusammenhängen zu analysieren. Anschließend wird anhand der Nachweise der Getreidesorten jt, bd.t und sw.t deren wirtschaftliche Bedeutung bestimmt. Das letzte Kapitel behandelt die Ikonografie von Darstellungen in Gräbern und gibt damit einen Hinweis auf regelmäßige Feldarbeit durch festes Personal.