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Sprachliches Erfassen von Potentialität

Untersucht an italienischen und deutschen Belegen


Romanistik in Geschichte und Gegenwart (RomGG), Beihefte 10. 2003. 136 Seiten.
978-3-87548-347-5. Kartoniert
EUR 38,00


Diese textlinguistisch orientierte Studie führt zunächst an einen subjektiv geprägten Begriff der Potentialität heran, wie sie auf vorsprachlicher Ebene in der Welt der Aussage konzipiert wird, und erläutert, welche Spezifizierungen auf der sprachlichen Ebene erfolgen.

Am Beispiel des Deutschen und des Italienischen werden u. a. Ausdrucksmittel wie Futur und Konditionalis, epistemische Modalwörter, Verben des Meinens, Ausdrücke im Bedeutungsfeld des Scheinens, Konjunktiv im Komplementsatz und Modalverben in Hinblick auf das sprachliche Erfassen von Potentialität behandelt. Berücksichtigt werden auch Sprechhandlungen wie das Fragen und das Versichern und außerdem die Stellungnahme des Sprechers gegenüber der kommunikativen Regreßpflicht.

Konstanten des angewendeten textanalytischen Verfahrens sind die Untersuchung der kommunikativen Relevanz der signalisierten Potentialität (ob auf der primären oder auf einer sekundären Aussageebene) sowie die Untersuchung der Realisierungsart der Potentialität, d. h.
aufgrund der kontextuellen Interaktion von Grundbedeutungen bzw. infolge von Implikationsprozessen in der originalen sowie in der aktuellen Äußerungssituation.