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Zur Semantik des deutschen Genitivs

Ein Modell der Funktionsableitung anhand des Althochdeutschen


Beiträge zur germanistischen Sprachwissenschaft (BgS) 21. 2010. IX, 209 Seiten.
978-3-87548-798-5. E-Book (PDF)
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Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Unifizierung der Funktionen sowohl des Genitivs bei Verben als auch des Genitivs bei Nomina. Die Ermittlung einer allgemeinen Bedeutung für den Kasus wurde dabei nicht angestrebt. Vielmehr wird der Frage nachgegangen, wie sich die verschiedenen Funktionen des Genitivs voneinander ableiten lassen. Die Ableitungsprozesse werden nicht in erster Linie als eine diachrone Funktionsentwicklung des Genitivs verstanden, da alle Funktionen bereits in den ältesten Sprachstufen des Deutschen belegt sind. Stattdessen wird eine Modellierung der Ableitungsprozesse versucht, die auf verschiedenen Stufen von Genitivlesarten beruht. Dabei spielt die Verwendung von Metaphern und Metonymien eine ausschlaggebende Rolle. Die Ableitungsprozesse können durch beide Verarbeitungsstrategien bewirkt sein. Es werden die Genitivvorkommen im Althochdeutschen und im Mittelhochdeutschen untersucht, wobei der Schwerpunkt auf dem Althochdeutschen liegt. Die Arbeit hat demnach zum Ziel, ein Ableitungsmodell vorzulegen, das zeigen soll, dass alle Genitivverwendungen motiviert sind.

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