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Der Verlag

1959 von dem Buchhändler Helmut Buske (1924 - 2012) in Tübingen gegründet, spiegelte der Verlag zunächst die aktuellen Interessen seines Inhabers: Touristen- und Wanderführer machten den Anfang. 1962 folgte die Gründungeines wissenschaftlichen Sortiments mit dem Schwerpunkt Sprachwissenschaften in Hamburg. Rasch profilierte sich Buske mit international verbreiteten Katalogen zu linguistischen Titeln aus aller Welt und einem engagierten Buchprogramm.

Helmut Buske (1924 - 2012)In den folgenden dreißig Jahren wurden über 1.000 Titel verlegt, Reihen und Periodika gegründet, Standardwerke zu größeren Themenkomplexen angeregt und veröffentlicht, Studienbücher konzipiert und durchgesetzt und nicht zuletzt eine Vielzahl von Einzelpublikationen vorgelegt, die sich den Vorlieben des Verlegers für das Besondere verdankten.


Seit 1992 wird Buske als Tochterunternehmen des auf Philosophie spezialisierten Wissenschaftsverlages Felix Meiner fortgeführt. Der Verlag verfolgt seitdem konsequent den Ausbau der Sparte "Lehr- und Wörterbücher" zu fremden Sprachen, insbesondere aus dem außereuropäischen Raum.

Auf dem Markt der gängigen Sprachlehrwerke (z. B. für Englisch und Französisch) herrscht die Dominanz weniger Anbieter; für speziellere Titelfindet sich dort oftmals kein Platz, da die Materie schwierig und der Interessentenkreis klein ist. Bei Buske bilden "fremde" Sprachen aus aller Welt hingegen den zentralen Bestandteil des Verlagsprogramms, das insgesamt einem vielseitigen interkulturellen Austausch verpflichtet ist.

Heute umfasst das Verlagsprogramm primär für deutsche Muttersprachler konzipierte Lehr-, Arbeits- und Wörterbücher zu mehr als 80 Sprachen und Schriften. Ferner erscheinen Studienbücher, Reihen und Periodika, u. a. zu den Fächern Ägyptologie, Finno-Ugristik, Germanistik, Indologie, Jiddistik, Kreolistik, Linguistik, Orientalistik, Phonetik, Romanistik und Slawistik.

Buske ist wirtschaftlich unabhängig und programmatisch wie wissenschaftlich allein den Ansprüchen seiner Autorinnen und Autoren, deren Leserschaft sowie eigenen Vorstellungen verpflichtet. Verlegerische Entscheidungen orientieren sich vorrangig am Nutzen der jeweiligen Publikation für die Interessenten und dem damit verbundenen "Mehrwert". Der Wunsch, für Verständigung zu sorgen, wird das Programm von Buske auch in Zukunft bestimmen.

Die Sendung "Sozusagen!" portraitierte den Buske Verlag am Freitag, den 20. Februar 2015 unter dem Titel "Sprechen Sie Papiamento?" - der Link führt auf die Website von Bayern 2 mit dem zehnminütigen Podcast.

» Die ausführliche Verlagschronik finden Sie hier.

Rundgang durch die Verlage Felix Meiner und Helmut Buske

Der Dank für die Fotos geht an Christine Schröder!