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Das portunhol selvagem im sprachpolitischen Kontext des Mercosur 


Zurück zum Heft: Romanistik in Geschichte und Gegenwart 15,2
EUR 14,90


Eine Gruppe von Schriftstellern um den Brasilianer Douglas Diegues verwendet in ihren literarischen Werken eine ,,Mischsprache” aus Spanisch und Portugiesisch, die die Autoren als portunhol selvagem bezeichnen. Der Artikel setzt diese Sprachform in Beziehung zu spanisch-portugiesischen Vermittlungsvarietäten, wie sie entlang der Grenzen der Mercosur sowie im Rahmen des Fremdsprachenerwerbs entstehen. Es wird gezeigt, dass das portunhol selvagem keinesfalls tatsächlich existierende Varietäten imitiert, sondern eine neue Form des mehrsprachigen literarischen Ausdrucks darstellt, die sich gegen die Ideologie der sprachlichen Reinheit und der Einsprachigkeit stellt.